Inspektion Schornstein 200 m mit Innenraumdrohne

Gemeinsam hoch hinaus: Schornsteininspektion,
Begutachtung und Optimierung von Industrieanlagen

Mit einem öffentlich bestellten Sachverständigen für Industrieschornsteine ist man bei Breddermann+Partner (B+P) in Sachen Schornsteingutachten an der richtigen Adresse. Das dreiköpfi ge Team aus Bochum hat für ein Projekt im Frühjahr dieses Jahres InspecDrone für die Zustandskontrolle eines 200 m Schornsteins hinzugezogen. Gutachterliche Kompetenz in Verbindung mit modernster Drohnentechnik macht die Schornsteininspektion schneller, einfacher und vor allem sicherer. Es entfällt die Vorbereitungszeit, den Kran/Korb in Position zu bringen oder Sicherheitsvorkehrungen für das Personal zu treffen. Pilot und Gutachter bleiben außerhalb der Gefahrenzonen und verfolgen die Drohne über einen Monitor an der Drohnenfernbedienung.

Das „Anfassen“ fehlt noch

„Uns haben die hochwertigen Aufnahmen der Drohne überzeugt. Sie sind die perfekte Ergänzung zu unseren schriftlichen Gutachten. Unsere Kunden lesen nicht nur, sondern sehen jetzt auch genau, wie der Schornstein im Inneren aussieht.“, so Martin Breddermann im Nachgang des Einsatzes. „Was noch fehlt, ist das ‚Anfassen‘ von Auffälligkeiten oder Schäden.“ Doch hier nähert sich InspecDrone der Wirklichkeit mit dem Erstellen von realitätsnahen 3D-Modellen, die auf Wunsch der Kunden im Nachgang geliefert werden.

Das Team Breddermann+Partner:
(v.l.n.r.): Dipl.-Ing. Elisabeth L. Brylla, Dipl.-Ing. Holger Leszinski, Dipl.-Ing. Martin Breddermann

Je mehr Informationen über die untersuchten Bauwerke vorliegen, umso effizienter können mithilfe von Modellberechnungen deren Tragreserven oder -defizite bestimmt werden – eine Aufgabe, der sich die im Januar 2016 gegründete Ingenieurgesellschaft auch bei komplexen Tragstrukturen wie Kühltürmen, Faulbehältern und Industrieöfen stellt.

Im Feuerfestbereich mit seinen oftmals sehr verschachtelten und schwer zugänglichen Anlagen halten B+P den Drohneneinsatz für besonders nützlich: Videoaufzeichnungen und 3D-Punktwolke ermöglichen die Visualisierung von kleineren Mängeln, aber auch problematischen Schäden wie Ankerversagen und Gehäusedeformationen. In Kombination mit geeigneten Rechenmethoden ist es möglich gezielte Maßnahmen zur Optimierung der feuerfesten Zustellung, ihrer Rückverankerung und der Gehäusesteifigkeit zu ergreifen. „Wir sind schon heute gespannt, welche technischen Entwicklungen die Drohneninspektionen in den nächsten Jahren mit sich bringen.“, so Breddermann mit erwartungsfreudigem Blick in die Zukunft.

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